FrauMachtKarriere im Gespräch mit foodwatch Österreich I Follow Up

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Die erste Idee einer eigenen NGO

beim Einkaufen gehen wir durchs Geschäft und finden eine riesige Auswahl an Produkten. Ebenso vielfältig sind die vermeintlichen Versprechungen an uns KonsumentInnen. Aber was steckt wirklich in den Lebensmitteln, die wir täglich kaufen und konsumieren? Wie wurden sie produziert und verarbeitet? Lisa Kernegger und Heidemarie Porstner kamen als Arbeitskolleginnen bei einem gemeinsamen Mittagessen darauf, dass Fragen dieser Art sie beide beschäftigen. Das war der erste Schritt zur Gründung von foodwatch Österreich. Anregungen und Hilfestellungen kamen vom Gründer des Vereins foodwatch Deutschland. Seither stecken Heidi und Lisa all ihre Energie, ihre langjährigen NGO Erfahrungen und ihre Expertise in der Kampagnenarbeit in den Aufbau von foodwatch Österreich.

Foodwatch in Deutschland wurde als gemeinnütziger Verein 2002 gegründet und befasst sich mit den Rechten von VerbraucherInnen und der Qualität von Lebensmitteln, bietet Beratung und Information und betreibt Lobbying für die Interessen der KonsumentInnen.

Der Weg zu foodwatch Österreich

Im Rahmen von FrauMachtKarriere hatten wir die exklusive Möglichkeit, Einblick in eine neue österreichische NGO zu bekommen, die sich in Kürze der Öffentlichkeit präsentieren wird.

Unsere beiden Gäste teilten mit uns ihre bisherigen Erfahrungen aus dem Aufbau ihrer NGO. Folgende Tipps gaben Sie:

  • Schaffe Klarheit, über das, was du wirklich willst!
  • Frage dich, wie dein eigenes Engagement die Welt bereichern kann!
  • Habe Ausdauer auf dem Weg zur Gründung, denn manchmal offenbaren erklommene Hügel erst den riesigen Berg, der noch zu überwinden ist!
  • Bringe deine Lust am Gestalten ein!

Herausforderung war für die  beiden auch, Entscheidungen in Belangen zu treffen, in denen sie sich nicht als Expertin fühlten. Künftigen Gründerinnen raten sie, sich genug Zeit einzuplanen und Geduld aufzubringen. Denn im Zuge des Aufbaus ihrer NGO fielen auch zahlreiche administrative und organisatorische Themen an abseits der strategisch-inhaltlichen Arbeit. Geholfen hat ebenso die stetige und positive Unterstützung des Gründers von foodwatch Deutschland, Thilo Bode sowie seines Teams.

Wir fiebern nun gemeinsam mit den beiden NGO-Gründerinnen der öffentlichen Präsentation von foodwatch Österreich entgegen und freuen uns auf Aktivitäten und Kampagnen, bei welchen wir uns als Konsumentinnen und engagierte Frauen beteiligen und einbringen können.


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